Waagen und Prüfgeräte für medizinische Labore

Humanmedizinische Labore analysieren Patientenproben, um Krankheiten zu erkennen, ihren Verlauf zu überwachen und Therapien zu steuern. Die Arbeit folgt hohen Qualitätsstandards nach der Guten Laborpraxis (GLP), und Digitalisierung und Automatisierung verändern die Abläufe. Waagen, Prüfgewichte und Mikroskope liefern die Messwerte, auf denen Diagnosen aufbauen: von der Einwaage über die Probenaufbereitung bis zur mikroskopischen Untersuchung.

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Die Arbeit folgt hohen Qualitätsstandards nach der Guten Laborpraxis (GLP), und Digitalisierung und Automatisierung verändern die Abläufe. Waagen, Prüfgewichte und Mikroskope liefern die Messwerte, auf denen Diagnosen aufbauen: von der Einwaage über die Probenaufbereitung bis zur mikroskopischen Untersuchung.

8Anwendungen

8Modelle

Einwaage und Kalibrierung

2 Anwendungen

Chemikalien für Laboranalysen einwiegen

Kompakt-Laborwaage KERN EWJ 600-2M

Kompakt-Laborwaage

KERN EWJ 600-2M

Wägebereich [Max]: 600 g

450,00 €

zzgl. MwSt

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Am Anfang fast jeder Laboranalyse steht die Einwaage einer Probe oder einer Chemikalie. Laborwaagen prüfen außerdem Dosiergeräte wie Pipetten.

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Je nach Einsatz müssen Waagen und Prüfgewichte nicht nur kalibriert, sondern nach dem Eichgesetz auch amtlich geeicht sein. Das gilt besonders für Waagen, die Arzneimittel im Labor prüfen oder in der Umweltanalytik arbeiten. Eingewogen werden die Probe oder die Reaktionspartner für Standardlösungen und Maßlösungen.

Waagen mit Prüfgewichten kalibrieren und justieren

Prüfgewicht KERN 327-09

Prüfgewicht

KERN 327-09

111,60 €

zzgl. MwSt

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Damit Messergebnisse stimmen, werden Waagen mit normierten Prüfgewichten kalibriert und justiert. Dazu liegt ein Gewicht mit bekanntem Nennwert auf, die Anzeige wird verglichen und bei Bedarf angepasst.

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Prüfgewichte dienen in Industrie, Labor und Handel zum Überprüfen, Justieren und Kalibrieren von Waagen. Sie sind nach definierten Genauigkeitsklassen gefertigt und bilden die Referenz für die Messergebnisse. Im eichpflichtigen Bereich ist die regelmäßige Kontrolle vorgeschrieben, damit Abrechnung und Qualitätsstandards stimmen. Da schon kleine Verunreinigungen das Ergebnis beeinflussen, werden Prüfgewichte nur mit Pinzette oder Handschuhen angefasst und staubfrei in Schutzetuis gelagert.

Probenaufbereitung

3 Anwendungen

Blutproben vor und nach der Wirts-DNA-Reduktion wiegen

Analysenwaage KERN ADB 200-4

Analysenwaage

KERN ADB 200-4

Wägebereich [Max]: 220 g

599,75 €

zzgl. MwSt

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Bei der Suche nach mikrobieller Kontamination in Körperflüssigkeiten kann es nötig sein, die menschliche DNA zu verringern. Eine Analysenwaage kontrolliert den Erfolg, indem sie die Probe vor und nach der Behandlung wiegt.

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In klinischen Proben infizierter Patienten überwiegt die menschliche DNA die mikrobielle DNA, die eigentlich analysiert werden soll. PCR-Primer für mikrobielle Sequenzen binden dann leicht unspezifisch an menschliche Sequenzen und erzeugen falsch-positive Ergebnisse. Neue Technologien senken die Wirts-DNA deutlich. Zur Kontrolle werden Blut und andere Körperflüssigkeiten vor und nach der Behandlung gewogen, meist mit einer Analysenwaage.

Gewichtsabnahme von DNA-Proben bestimmen

IoT-Line Kompakt-Laborwaage KERN PCB 200-3

IoT-Line Kompakt-Laborwaage

KERN PCB 200-3

Wägebereich [Max]: 200 g

270,00 €

zzgl. MwSt

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DNA-Proben werden gewogen, um nach dem Aufbereitungsschritt die Abnahme der Wirts-DNA zu bestimmen. Das Gewicht dient der Prozesskontrolle und hilft, das Gerät zu validieren.

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Krankheitserreger lassen sich oft schwer eindeutig identifizieren, weil klinische Proben viel menschliche DNA enthalten. Ein biotechnologisches Gerät verringert diese Wirts-DNA gezielt, damit mikrobielle Sequenzen für die Analyse besser erfasst werden. Das Probengewicht zeigt, ob die Reduktion gelungen ist, und dient zur Validierung des Verfahrens. Die Messung macht die Abläufe in der molekularen Diagnostik reproduzierbar.

Gewebe für Zellkulturen unter dem Stereomikroskop platzieren

Stereo-Zoom-Mikroskop KERN OZM 544

Stereo-Zoom-Mikroskop

Optics OZM 544

1.557,00 €

zzgl. MwSt

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Bei der In-vitro-Methode kommen Gewebeproben in die Nährflüssigkeit einer Petrischale. Das Stereomikroskop zeigt sie räumlich, sodass sie genau platziert werden können.

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In vitro bezeichnet Vorgänge außerhalb eines lebenden Organismus. So lassen sich Zellkulturen menschlicher oder tierischer Herkunft züchten, sogar dreidimensionale Gewebe wie Haut oder Blutgefäße. Sie dienen der Erforschung von Krankheiten, etwa der Wundheilung oder des Zellgewebes bei Tumoren, und für immunologische, virologische oder toxikologische Tests. Wegen der Dreidimensionalität braucht es ein Mikroskop mit räumlichem Bild, damit die Gewebe genau platziert werden.

Mikroskopische Diagnostik

2 Anwendungen

Tuberkulose-Erreger im Sputum mikroskopisch nachweisen

Digitalmikroskop-Set KERN OBN 135C825

Digitalmikroskop-Set

Optics OBN 135C825

1.881,00 €

zzgl. MwSt

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Das säurefeste Bakterium Mycobacterium tuberculosis lässt sich nach der Anfärbung im Lichtmikroskop gut darstellen. Das Mikroskop muss dafür 1000fach vergrößern können.

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In der Tuberkulose-Diagnostik spielen viele Parameter eine Rolle, darunter Röntgen und Klinik. Als Schlüsseluntersuchung gilt aber weiterhin der direkte Erregernachweis aus dem Sputum, dem Auswurf beim Husten. Die säurefesten Stäbchen sind nach der Anfärbung unter dem Fluoreszenzmikroskop oder bei 1000facher Vergrößerung im Lichtmikroskop gut zu erkennen.

DNA mit der FISH-Methode unter dem Mikroskop untersuchen

Fluoreszenzmikroskop KERN OBN 148

Fluoreszenzmikroskop

KERN OBN 148

5.850,00 €

zzgl. MwSt

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Mit der Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) werden menschliche Chromosomenveränderungen oder bakterielle ribosomale DNA nachgewiesen. Ein Fluoreszenzmikroskop macht die Signale der gebundenen DNA-Sonden sichtbar.

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FISH weist numerische und strukturelle Chromosomenveränderungen nach und ergänzt die konventionelle Zytogenetik. Sie dient auch dazu, die ribosomale DNA von Bakterien und anderen Erregern zu identifizieren. Dazu binden fluoreszenzmarkierte DNA-Sonden an die chromosomale DNA des Patienten oder des Erregers. Einzelne Chromosomenabschnitte leuchten dadurch unter dem Mikroskop farbig auf, und Veränderungen lassen sich bestimmen. Am besten geeignet ist hierfür ein Fluoreszenzmikroskop.

Herstellung von Diagnostika

1 Anwendung

Diagnostische Flüssigkeiten in Ampullen kontrollwiegen

Schulwaage KERN EMB 6000-1

Schulwaage

KERN EMB 6000-1

Wägebereich [Max]: 6000 g

128,01 €

zzgl. MwSt

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Diagnostische Flüssigkeiten werden nach der Herstellung von Hand in Ampullen gefüllt und danach gewogen. So steht fest, dass die angegebene Menge stimmt.

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Diagnostische Flüssigkeiten machen in Körperflüssigkeiten wie Blut, Lymphe oder Liquor bestimmte Substanzen sichtbar, etwa Bakterien, Viren, Proteine oder Tumorzellen. Sie liefern Informationen über den Gesundheitszustand eines Patienten. Das Kontrollwiegen nach dem Abfüllen stellt die vorgeschriebene Füllmenge sicher. Abweichungen fallen auf, und Hersteller wie Labore sparen Reklamationen und unnötige Kosten.

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