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OIML M3 ist die passende Genauigkeitsklasse für den Prüfeinsatz an robusten Waagen mit gröberer Auflösung. Typische Einsatzgebiete sind Boden-, Kran-, Paletten- und Fahrzeugwaagen in Bau, Logistik, Recycling und Schwerindustrie. Auch bei M3-Prüfgewichten muss der Massewert dokumentiert und rückführbar auf nationale Normale sein, damit Prüfungen im Qualitätsmanagement anerkannt werden. Genau dafür ist die DAkkS-Kalibrierung vorgesehen.
OIML M3 im System der Genauigkeitsklassen nach R111
OIML M3 schließt die Klassenhierarchie der OIML R111:2004 nach unten ab und ist damit die klassenmäßig unterste Stufe für rückführbare Prüfgewichte. Kalibriert wird M3 durch die nächsthöhere Klasse OIML M2. Innerhalb der Prüfmittelkette dient M3 vor allem der Kontrolle robuster Waagen mit gröberer Auflösung, etwa im Schwerlast-, Baustoff- und Recyclingumfeld. Damit ist M3 kein Kompromiss, sondern die passgenaue Klasse für Anwendungen, in denen feinere Toleranzen weder erforderlich noch praktikabel sind.
Warum eine DAkkS-Kalibrierung für OIML M3 sinnvoll ist
Auch wenn M3 die klassenmäßig gröbste Stufe der OIML R111 ist, spielen die Prüfgewichte eine zentrale Rolle in Branchen mit hohem Wägevolumen und robusten Rahmenbedingungen. Ob im Recyclinghof, auf der Baustelle oder in der Schwerindustrie: Zuverlässige Wägeergebnisse an großen und schweren Waagen sind die Basis für Abrechnungen, Materialflüsse und Chargenkontrollen. Ohne rückführbaren Nachweis über den Massewert der eingesetzten Prüfgewichte lassen sich diese Prozesse gegenüber Kunden, Behörden oder Auditoren nicht belastbar dokumentieren.
Für die DAkkS-Kalibrierung ist das nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditierte Kalibrierlaboratorium von KERN & Sohn zuständig. Als Waagenhersteller mit eigenem akkreditierten Labor kalibriert KERN Prüfgewichte metrologisch anspruchsvoll und dokumentiert den ermittelten Massewert samt Messunsicherheit im DAkkS-Kalibrierschein.
Vorteile der DAkkS-Kalibrierung für OIML M3:
Rückführbarkeit: Der Massewert ist über KERN & Sohn auf nationale Normale zurückführbar.
Dokumentierte Messunsicherheit: Der Kalibrierschein weist die spezifische Unsicherheit für jeden Nennwert aus.
Akkreditierter Nachweis: Anerkennung in QM-Systemen nach ISO 9001, ISO/IEC 17025, GLP und GMP.
Herstellerkompetenz: Kalibrierung direkt beim Waagenspezialisten mit langjähriger metrologischer Erfahrung.
Gerade bei Waagen mit hoher Traglast und wirtschaftlich relevantem Prüfvolumen ist der Nachweis über kalibrierte Prüfmittel ein entscheidendes Element im Prüfmittelmanagement.
Jetzt DAkkS-Kalibrierung für OIML M3 anfragen und Wägeprozesse in Industrie und Handel absichern.
Häufige Fragen
Eine DAkkS-Kalibrierung liefert einen rückführbaren Nachweis über den tatsächlichen Massewert eines OIML M3 Prüfgewichts, dokumentiert im Kalibrierschein inklusive der zugehörigen Messunsicherheit. Ausgestellt wird der Schein vom nach ISO/IEC 17025 akkreditierten Kalibrierlaboratorium von KERN & Sohn und ist in QM-Systemen nach ISO 9001 oder ISO/IEC 17025 anerkannt.
OIML M3 Prüfgewichte werden typischerweise zur Prüfung von Boden-, Kran-, Paletten- und Fahrzeugwaagen mit hoher Traglast und gröberer Auflösung eingesetzt. Anwendungen finden sich vor allem in Bau, Recycling, Rohstoffhandel, Land- und Schwerindustrie, wo große Mengen bewegt und verwogen werden.
OIML M2 weist geringere Fehlergrenzen auf als OIML M3 und wird unter anderem zur Kalibrierung von M3-Gewichten sowie zur Prüfung einfacherer Handels- und Industriewaagen eingesetzt. OIML M3 richtet sich eine Stufe darunter an die Kontrolle robuster Waagen mit hoher Traglast und wird in Branchen mit hohem Wägevolumen und rauheren Umgebungsbedingungen eingesetzt.
Auch bei OIML M3 sichert eine DAkkS-Kalibrierung die Rückführbarkeit auf nationale Normale und wird in QM-Systemen und bei externen Prüfungen anerkannt. Gerade in Branchen mit wirtschaftlich relevantem Prüfvolumen, etwa im Rohstoff- oder Schwerlastumfeld, ist der belastbare Nachweis oft wichtiger als die Feinheit der Klasse selbst.
Das Rekalibrierungsintervall für OIML M3 Prüfgewichte hängt von Einsatzintensität, den Umgebungsbedingungen und den Vorgaben des Qualitätsmanagements ab. Bei häufiger Handhabung, hoher mechanischer Belastung oder anspruchsvollen Einsatzumgebungen ist ein kürzeres Intervall häufig sinnvoll.